Unser Städtetrip mit zwei Kindern


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Endlich war es soweit, unser erster gemeinsamer kleiner Städtetrip zu viert. Wow, das wird wohl eine kleine Herausforderung werden. Die nette Kleinfamilie aus einer kleinen Gemeinde mit gerade einmal 1.400 Einwohnern fliegt in die Stadt Hamburg. Ja, für uns eine richtig große Stadt. Und für unseren kleinen Jaron und Elina wird es das Erste mal im Flugzeug. Dann hoffen wir mal das alles gut geht und wir nichts vergessen haben 🙂

 

Die Koffer sind gepackt

Eigentlich waren es ja nur 4 Tage Aufenthalt in Hamburg. Doch was da alles an Klamotten zusammen kommt glaubt man gar nicht. Für uns Eltern war es ja im Verhältnis gar nicht so viel. Das Standardprogramm an Unterwäsche und Kleidung, Jacke und Schuhwerk sowie Toilettentasche. Doch dann kommen die Kinder dran. Da wird es schon mehr. Angefangen bei der doppelten Menge an Bodys, Hosen, Strumpfhosen, Socken, Windeln, Medikamente, Essbares für die Fahrt und den Flug… ja da kommt echt etwas zusammen für so einen Städtetrip. Wir hatten schon fast Sorge das der Koffer zu schwer ist aber wir hatten Glück *gg*

 

Ab gehts zum Flughafen

Unser nächster Flughafen ist Innsbruck. Doch der Flug von dort hätte einmal zwischen gelandet und wäre um einiges teurer gewesen. Daher haben wir uns dafür entschieden von München weg zu fliegen. Dafür hatten wir aber über 2 Stunden Autofahrt vor uns. Mit einem Baby das leider nur ganz ungern Auto fährt. Das haben wir euch ja schon in einem anderen Artikel „Hilfe, mein Baby hasst Autofahren“ geschildert. Um 6 Uhr früh sind wir aufgebrochen und die Kinder waren noch etwas müde. Daher haben sie dann ungefähr die Hälfte der Fahrt geschlafen und die zweite Hälfte haben wir es mit allen Tricks irgendwie geschafft. Etwas stillen, etwas spielen und so gut wie möglich ablenken und dann sind wir am Flughafen angekommen.

 

Das Flugzeug hebt ab

babyblog-staedtetrip-hamburg-9Die Wartezeit am Flughafen verging sozusagen wie im Flug. Wir sind relativ pünktlich eingetroffen und dank Online checkin mussten wir nicht lange am Schalter anstehen. Koffer und Kinderwagen abgegeben, ab durch die Sicherheitskontrolle und den richtigen Gate suchen. Dort angekommen waren es nur mehr 30 Minuten Wartezeit bis das Boarding begonnen hat. Dann war es endlich soweit und die Aufregung bei unserer Tochter wurde immer größer. Jaron war relativ unbeeindruckt vom Flugzeug usw. Er wusste noch nicht so recht was auf ihn zukommen wird. Wir hatten schon etwas Sorgen das es im Flugzeug nicht so einfach wird weil er ja doch ein ziemlich aufgewecktes Kerlchen ist. Noch dazu war das Flugzeug komplett voll 🙂 Das kann ja was werden. Angeschnallt, Mama, Papa, Elina und Jaron sitzen im Flugzeug und ab gehts.

Jaron saß auf dem Schoß von Anja und bekam einen eigenen Sicherheitsgurt der beim Normalen mit angeschnallt war. Gas geben und abheben. Elina hat der Start ordentlich Spaß gemacht und sie hat nur mehr aus dem Fenster gesehen. Wie klein die Häuser wurden, wie wir durch die Wolken geflogen sind, einfach herrlich. Jaron hat kaum etwas vom Start mitbekommen 🙂 Er war eher damit beschäftigt die anderen Fluggäste anzusehen, anzulächeln und Geräusche von sich zu geben.

Er war die ganze Zeit sehr brav, sofern wir ihn natürlich gut unterhalten haben und der Flug verging echt schnell. Naja, es waren ja auch nur 60 Minuten Flugzeit 🙂 Elina fing bei der Landung an zu weinen weil ihr die Ohren weh taten aber mit einem Kaugummis ging es dann etwas besser und sobald wir gelandet waren war der Schmerz wieder weg.

 

Ankunft in Hamburg

Juhu unser Städtetrip kann losgehen. Igitt, bei Sonnenschein sind wir los gestartet und jetzt stehen wir am Flughafen und alles ist komplett bedeckt und es nieselt leicht. Unsere Freundin hat uns dann gleich mitgeteilt das wir uns daran gewöhnen müssen, das wäre relativ normal für das Hamburger Wetter. Der Flughafen selbst war nicht wirklich groß 🙂 Die Koffer und unseren Kinderwagen haben wir relativ schnell gefunden und ab ging es zur Straßenbahn bzw. U-Bahn. Von dort sind wir zu unserer Freundin gefahren bei der wir auch übernachten konnten.

Sehr schnell wurde uns klar das es für unseren kleinen Jaron alles ziemlich viel war. Der Start, der Flug, das Landen, das wenige Schlafen etc. In der Straßenbahn war er dann leider etwas von der Rolle und hat viel geweint. Er war total müde und lies sich nicht einfach beruhigen. Es sind einfach sehr viele neue Eindrücke für ein Kind und eine Umstellung. Die vielen Menschen auf einem engen Raum sind schon etwas anderes als am Land. Auch die eher schlecht gelaunten Blicke der Leute, die meistens nicht vorhandene Hilfsbereitschaft sind fremd für uns 🙂

 

Die Stadt mit Kindern

babyblog-staedtetrip-hamburg-5Mit Kindern und Kinderwagen in der Stadt unterwegs zu sein ist nicht gerade einfach. Die Leute nehmen wenig Rücksicht und man muss schauen wie man sich durch die Menschenmassen kämpft. Doch zum Glück gibt es immer wieder ein paar nette Leute die dir beim Ein- bzw. Aussteigen aus der U-Bahn helfen oder den Kindern ein Lächeln schenken und vielleicht auch mal eine Grimasse schneiden.

Sehr nervig sind die vielen Treppen bei den U-Bahnstationen weil es keine Lifte gibt. Da darf man das Kind zusammen mit dem Kinderwagen über die Treppen tragen – sehr angenehm. Den ganzen Tag im Kinderwagen zu sitzen fand Jaron natürlich auch nicht so tollend es war Schin eine Herausforderung mit ihm an der Hand durch die Menschenansammlungen zu gehen.

Aber es gab ja immer etwas zu entdecken. Egal ob es die Tauben, die vielen Leute, die Geschäfte, die Schaufenster oder Straßenkünstler waren. Immer wieder wurden unsere beiden Lieblinge von etwas anderem beeindruckt.

 

Unser Fazit

Wir haben ein paar Einkaufszentren besucht, ein paar Sehenswürdigkeiten angesehen und waren sehr viel unterwegs. Übernachten konnten wir zum Glück bei einer Freundin was gerade das Frühstücken bzw. Essen erleichtert hat da er in der Zwischenzeit auch mal in der Wohnung herumlaufen konnte. Die Stadt selbst mit den Kindern war bis auf ein paar Kleinigkeiten auch ganz toll. Es ist für Landmenschen einfach etwas anderes und am Anfang ungewohnt. Doch an das U-Bahn fahren und die vielen Menschen gewöhnt man sich recht schnell.

Auch der Flug selbst und die Transfers waren für die beiden ein tolles Erlebnis. Doch nach den 4 Tagen hatten wir ausreichend Energie verbraucht und es war Zeit für die Heimreise.

Zusammenfassend kann man sagen das eine Stadtreise mit Kindern durchaus jede Menge Spaß machen kann. Natürlich ist es ganz was anderes wenn man mit Kindern unterwegs ist. Gerade bei den vielen Menschen muss man ständig achtsam sein und jeden Meter nachlaufen. Aber es hat uns super viel Spaß gemacht und der Städtetrip nach Hamburg war eine tolle Erfahrung mit vielen tollen Erinnerungen für uns.

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