10 Tipps zur Entspannung für gestresste Mütter


Welche Mutter kennt es nicht? Sie muss einfach funktionieren, muss für alles und jeden da sein und sollte noch dazu immer glücklich und zufrieden sein. Das ist keine einfache Aufgabe da alleine der Alltag mit Kind schon eine ordentliche Herausforderung ist. Dann kommt da noch der Haushalt, Freizeitaktivitäten des Kindes und vieles mehr. Ganz normal das eine Frau von so vielen Aufgaben auch mal an ihre Grenzen stößt. Deshalb ist es wichtig auch genügend Zeit für sich selbst zu haben und dem Stress entgegenzuwirken. Hier haben wir 10 tolle Tipps für euch wieihr euren Zag etwas entspannter machen könnt.

 

Glaube nicht perfekt sein zu müssen

Als Mutter glaubt man gerne man darf keine negativen Gefühle zeigen. Immer lächeln und glücklich sein und alles zur Zufriedenheit der Anderen machen. Aber das ist überhaupt nicht so. Man darf sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen. Lege den Gedanken ab immer die „Beste“ sein zu müssen und eine sogenannte Vorzeigemutter zu spielen. Wichtig ist es das es dir selbst gut geht und natürlich auch deinem Kind bzw. Kindern und der Familie. Aber nicht zu jedem Preis!

 

Sag auch einmal NEIN!

Das Lieblingswort einer Mutter ist und bleibt „JA“. Egal um was für einen Gefallen oder Kleinigkeit es sich handelt, eine Mutter sagt prinzipiell immer JA. Mama hol mir das bitte. Mama kannst du das machen. Schatz kannst du mir einen Gefallen tun. Da ist es klar das man irgendwann an seine Grenzen stößt. Höre auf deine innere Stimme und lerne auch einmal NEIN zu sagen. Keiner ist dir böse wenn du nicht bei jeder Aktivität dabei bist, wenn du nicht jede einzelne Minute verplant hast sonern auch mal ein paar Minuten für dich selbst nimmst. Sage einfach NEIN wenn es mal zu viel ist und lass es die Leute auch spüren. Du musst es nicht in dich hineinfressen sondern darfst es ruhig laut aussprechen.

 

Nimm dir eine Auszeit

Den ganzen Tag ist man am Sprung. Es geht sehr früh am Morgen los und viele von euch sind wahrscheinlich schon froh wenn sie zumindest etwas Schlaf gefunden haben. Am Morgen die Kinder fertig machen, Frühstück, Haushalt, Baby schlafen legen, aufräumen, Wäsche waschen, Kind vom Kindergarten abholen, Mittagessen kochen, Abwasch erledigen, spazieren gehen und Nachmittagsschlaf, Abendessen kochen, Kinder schlafen legen und so weiter. Wo bleibt da mal Zeit für dich selbst als Frau? Wann solltst du dich da erholen oder auch mal „Spaß“ haben? Nimm dir eine Auszeit, die hast du dir mehr als nur verdient. Ein Abend mit deinen Mädels, ein feines Abendessen, ein Kinoabend, eine heiße Wanne etc. Du weißt am Besten was dich entspannt und was deine Bedürfnisse sind. Lass es deinen Partner wissen das du auch gerne mal alleine oder mit Freundinnen was unternehmen möchtest. Da hat er garantiert Verständnis dafür oder frag deine Eltern ob sie mal auf die Kinder aufpassen können damit du gemeinsam mit deinem Schatz einen feinen Abend haben kannst.

 

Verteile die Aufgaben

Du musst nicht alles alleine machen. Merk dir das und beherzige es auch. Es gibt viele Aufgabe im Alltag die du verteilen kannst. Lass ruhig deine Kinder ein paar Kleinigkeiten machen wenn sie schon dafür bereit sind wie das Zimmer aufräumen, sich selbst anziehen, Tisch abräumen etc. Auch dein Partner kann dir im Haushalt mit unter die Arme greifen. Es muss nicht jede Aufgabe an dir selbst hängen bleiben. Auch ein Mann kann den Abwasch machen, die Wäsche waschen oder das Baby wickeln. Versuch alle mit einzubinden und bald ist es selbstverständlich das jeder sein eigenes Teller in die Kücke räumt 😉

 

Stress dich nicht im Alltag

Um 8:30 Uhr soll die Große im Kindergarten sein, um 9:30 Uhr ist Babyschwimmen, um 12:00 Uhr Kind abholen, 13:00 Uhr Kind zur Musikschule bringen, 15:00 Uhr anderes Kind zum Fußball bringen usw. Es ist gut und recht das ein Tag etwas verplant ist aber übernimm dich nicht. Solche Terminpläne verursachen enormen Stress und lassen einem keine Zeit zum verschnaufen. Plane deine Tage so das sie dich nicht überfordern. Auch wenn du oft meinst das schaffe ich ganz leicht wird es vielleicht bald zuviel und die tollsten Aktivitäten machen keinen Spaß mehr. Denk noch einmal darübr nach und streiche manche Termine aus dem Kalender und schaffe Zeit für Freiraum.

 

Halte dir Termine im Terminkalender frei

Der Freitag Nachmittag gehört mir. Mir ganz alleine. Da kann ich 4 Stunden machen worauf ich Lust habe. Dieser Termin ist fix und wird auch nicht ständig wegen irgendetwas anderem gelöscht. Halte dir absichtlich gewisse Termine in deinem Kalender frei. ein Tag muss nicht täglich von 8:00 – 17:00 Uhr gefüllt sein. Freiräume sind wichtig und lassen auch Zeit für Entspannung und Abwechslung. Wie entspannend ist ein Nachmittag wo du spontan mit deinem kleinen Liebling im Kinderwagen oder in der Babytrage einfach spazieren gehst. Ohne Stress und ohne zu wissen das du in 15 Minuten schon wieder ganz wo anders sein solltest. Beherzige diesen Tipp bei deinen Terminplanungen.

 

Nimm Hilfe an die dir geboten wird

Wie oft hört man den Satz: „Wenn du Hilfe brauchst sag Bescheid“. Doch was macht man als Mutter meist? Genau, man macht trotzdem alles selbst. Nimm die Hilfe an die dir geboten wird. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Vielleicht nimmt dir jemand eines deiner Kinder mit zu einem Termin, deine Mutter erledigt dir den Einkauf, dein Mann kocht das Abendessen oder macht den Abwasch… da gibt es unzählige Dinge. Du bist eine tolle Mutter auch wenn du Hilfe annimmst!!

 

Such dir einen Ausgleich

Der Alltag ist schwer genug. Das merkt man erst wenn man selbst Kinder hat und jede Menge Aufgaben zu koordinieren sind, vom Kinderarzt über Kindergarten, Haushalt und Arbeitsstress bis hin zur guten Ehefrau. Da ist es wichtig einen Ausgleich zu haben. Wenn du Lust hast verfolge ein Hobby, wenn nicht überleg dir was dich sonst ausgleicht. Ein Turnverein, Schwimmen, Tanzverein etc. Aber es kann auch etwas ganz anderes sein. Ein Buch lesen, ein Spaziergang ganz alleine, Musik hören uvm.. Du kannst neue Energie sammeln und auch deine Familie würd es dir danken wenn du den nächsten Tag wieder voll motiviert für sie im Einsatzt bist.

 

Mach mal eine Pause

Jeder darf sich einmal eine Pause gönnen. Diese Pausen hast du dir verdient und du solltest sie auch nutzen. Du musst nicht immer nur funktionieren und in jeder freien Sekunde den Kindern hinterher laufen. Nimm dir zB ein paar Minuten Entspannung wenn dein Baby schläft. Setz dich hin und mach dir einen Kaffee. Mach etwas das dir Freude bringt. Klar gibt es viele Arbeiten die du während dein Baby schläft erledigen könntest aber die sind später auch noch da. Danach hast du wieder mehr Energie dafür und es wird dir einfacher fallen wenn du dein Stresslevel gesenkt hast.

 

Positiv denken und lächeln

Geh mit einem Lächeln durch den Tag. Diese Aussage hört man oft. Ja, es hilft wirklich. Die positive Einstellung und ein Lächeln helfen dir keinen Stress aufkommen zu lassen und die Dinge anderst zu sehen. Ist man schon im Vorhinein negativ eingestellt oder schlecht gelaunt ist es normal das auch der ganze Tag so läuft. Geh mit eine positiven Einstellung an Dinge heran und sie werden dir Spaß machen und auch leichter fallen. Versuch es einfach einmal und du wirst überrascht sein. Denk am Morgen wenn das Kind schon um 4:30 Uhr aufwacht nicht:,, Puh das wird ein Tag werden!“ … sondern nimm es Positiv. Auch wenn es schwer fällt und du im ersten Moment nichts daran positiv findest.

Du bist großartig und gibst so viel für deine Lieben. Denk an dich damit es auch dir gut geht und du noch lange für sie da sein  kannst. Beherzige ein paar Tipps und du bist für den Alltag gerüstet und Stress bleibt für dich in Zukunft ein Fremdwort.

Schau auf dich und genieße die Zeit mit deinen Lieblingen <3

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