Von Geburt an Stillen


Stillen ist das Beste was man für sein Kind tun kann. Experten empfehlen den Säugling 6 Monate lang ausschließlich zu stillen, so gibt man ihm den optimalen Start in das Leben. Die Muttermilch enthält alle wertvollen Nährstoffe und stellt die optimale Nahrung für das Neugeborene dar. Zudem werden Hormone und Abwehrkräfte an das Baby mitgegeben um es vor Infektionen und Krankheiten zu schützen. Doch ist es nicht so einfach das Kind zu stellen, denn die Mutter und auch das Baby müssen das Ganze erst lernen.

 

Geduld und Ausdauer sind gefragt

Sehr viele Frauen sind nach ein paar Tagen stillen vielleicht schon am Ende ihrer Kräfte und würden es an liebsten wieder lassen und das Neugeborene mit der Flasche ernähren. Es braucht nämlich sehr viel Zeit bis sich das Kind und auch du an das Stillen gewöhnt habt. Beim einen geht es schnell und einfach und beim anderen dauert es sehr viel länger und wird richtig schwierig. Hier ist jede Menge Ausdauer und Geduld gefragt.

 

Aller Anfang ist schwer

Häufig stellt sich das Baby sozusagen etwas „unbeholfen“ an. Es fängt nicht an zu saugen, schläft wieder ein oder findet die Brustwarze nicht richtig. All diese Probleme und auch andere treten häufig auf. Deswegen gilt es Ruhe zu bewahren und sich Zeit dafür zu nehmen. Das Stillen dauert unterschiedlich lang, meist zwischen 7 und 40 Minuten. Daher ist es sehr empfehlenswert sich einen Platz zu suchen wo man es gemütlich hat und weder der Rücken noch die Arme beginnen zu schmerzen. Versuche es an verschiedenen Orten, nimm dir ein Stillkissen und zusätzliche Pölster um dich zu stützen. Finde auch die richtige Stillposition in der du dich und natürlich auch dein Baby wohl fühlst. Achte darauf das dein

 

Die enge Bindung

Wenn du dein Baby stillst wirst du sehr schnell bemerken was für eine enge Bindung du zu deinem Liebling aufbaust. Der Körperkontakt, der gewohnte Herzschlag für das Baby und das vertraute Kuschelgefühl lassen in dir jede Menge Glücksgefühle hochkommen. Genieße diese besondere Bindung.

 

Probleme können auftreten

Leider kann es beim Stillen auch zu Problemen kommen. Eine kleine Folge sind oftmals wunde Brustwarzen. Dies passiert häufig durch falsches Anlegen des Kindes. Spürt man schnell das die Brustwarze schmerzt sollte man das Baby neu Anlegen oder eine neue Position wählen. Um die Schmerzen zu mindern gibt es Kompressen wie diese von Muli-Mam oder eine spezielle Creme. Es sollte auch helfen einfach ein wenig Muttermilch darauf zu verteilen. Durch einen Milchstau kann es auch zu Verhärtungen an der Brust kommen wodurch leichtes Fieber, Schmerzen in der Brust, eine Schwellung und eine heiße Brust entstehen können. Hier empfehlen sich feucht-warme Wickel und eine leichte Massage der Brust. Zudem ist es ratsam den Arzt aufzusuchen bzw. mit ihm Rücksprache zu halten.

 

Vergiss das Schamgefühl

Viele Mütter haben von Anfang an im Hinterkopf, dass sie nicht überall ihr Baby stillen wollen. Sie schämen sich davor das Baby in der Öffentlichkeit an die Brust zu legen. Natürlich ist das verständlich. Jedoch solltest du dir keinen Kopf darüber machen was die anderen Leute denken. Das ist alles natürlich und dein Kind braucht die Nahrung. Und du gewöhnst dich schnell daran. Außerdem gibt es inzwischen tolle T-Shirts die sehr viel verdecken. Oder man legt sich einfach etwas über die Brust damit man nicht allzu viel sieht.

In manchen Lokalen oder Geschäften werden auch eigene Stillräume zur Verfügung gestellt. Dort kannst du es dir bequem machen und dein hungriges Baby problemlos stillen.

 

Wenn du dein Baby nicht stillst

Mach dir jedoch keine Sorgen wenn es dir aus irgendeinem Grund nicht möglich ist dein Kind zu stillen. Die Babynahrung aus der Flasche ist sehr weit fortgeschritten und auch sehr gut für die Kleinen. Und auch beim Flasche geben baust du eine enge Bindung zu deinem kleinen Liebling auf und auch dein Partner kann dir dabei gut helfen. Und zu einer guten Mutter gehört noch sehr viel mehr als Stillen.

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